Yamaha PW-Antrieb: Verschleißteile erkennen und rechtzeitig tauschen

Die Yamaha PW-Baureihe steckt in vielen Rädern von Haibike, Giant und Winora, dort teils unter eigenem Namen. Robust heißt aber nicht wartungsfrei: Nach einigen tausend Kilometern melden sich typische Verschleißstellen.

Worauf du achten solltest:

  1. Spiel an der Kurbel: Lässt sich die Kurbel seitlich bewegen, sind die Kurbelwellenlager ausgeschlagen. Weiterfahren vergrößert den Schaden am Gehäuse.
  2. Geräusche im Schiebebetrieb: Ein Schleifen ohne Tretbewegung deutet auf den Freilauf oder das Hauptlager hin.
  3. Unruhiger Lauf bei hoher Trittfrequenz: Oft ein Hinweis auf ungleichmäßig verschlissene Zahnräder im Getriebe.

Rechtzeitig handeln lohnt sich: Ein ausgeschlagenes Lager kostet als Ersatzteil einen Bruchteil eines Austauschmotors. Lässt man es laufen, arbeitet sich das Spiel bis ins Gehäuse durch – dann hilft tatsächlich nur noch der komplette Tausch.

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